Review: [Prototype]
Verfasst von thiz am 25. Juni 2009
Vor 14 Tagen erhielt ich Prototype frisch aus Österreich und war schon lange nichtmehr so gehyped auf einen Titel wie auf diesen. Ob sich dieser Hype ausgezahlt hat, werdet ihr im Review erfahren. Aber was ich vorher noch sagen möchte: Ich bin großartig.
Grafik
Die Grafik von Prototype ist definitiv nichtmehr zeitgemäß, PS3- und 360-Versionen sehen noch ganz nett aus, dort sind die Texturen auch noch schön scharf, aber die PC-Version ist einfach nur grottenhässlich und sieht aus wie ein altes PS2-Spiel. Es gibt auch keine großen Einstellungsmöglichkeiten, lediglich die Auflösung sowie Schatten und Textur Details kann man einstellen, aber selbst wenn ich dor wie blöd teste ob sich was ändert, stellt man doch nur fest das es überhauptnichts bringt und die Regler wohl nur zum Spaß dran sind, damit sich keiner der nicht ganz genau hinschaut beschwert.
Auf der Konsole sieht es jedenfalls noch ganz gut aus, Texturen sind scharf, Bloom gibt es auch aber nur ganz wenig auf den Strassen mal. Auch der Rauch der sich im späteren Spielverlauf bildet ist nicht wirklich schön und sieht eher billig aus. Das Blut sieht so aus als wäre es roter Apfelmuss… aber darauf achtet man später auch garnicht mehr, genauso verhält es sich mit der Gewalt im Spiel.
Sound
Die englische Sprachausgabe ist genial und die Synchronsprecher gut gewählt, vorallem Alex’ Stimme rockt. Die Musik die man während des zockens hört passt auch immer gut zur Situation.
Gameplay
Ihr seid Alex Mercer, ein erstes Versuchsobjekt des Millitärs und somit auch der Prototype. In New York City ist ein Virus ausgebrochen, noch zeigt sich dieser nicht stark, aber das auf der Karte rot markierte Gebiet wird von Tag zu Tag größer.
Zu Anfang spielt ihr eine kleine Tutorial Mission, wo ihr einfach alles killen müsst, was euch an Millitär und Infizierten Mutanten über den Weg läuft. Nichts besonders spektakuläres, aber man bekommt doch schon bock auf mehr.
Nach dem Tutorial gehts ans eingemachte: Ihr könnt durch ganz NYC springen und gliden was das Zeug hält, Missionen und Challenges spielen oder einfach nur eine Schlägerei anzetteln und so ordentlich Spaß haben, denn im gegensatz zu GTA macht das rumprügeln ausserhalb von Missionen auch richtig viel Spaß!
Die Missionen sind abwechslungsreich, aber spätestens nach einem drittel des Spiels erkennt man schon einige langweilige Sachen: Es ist nämlich doch nur immer rumprügeln, weglaufen, irgendwelche leute consumen oder mit dem Panzer zum dritten Mal irgend nen infiziertes Hive niederbrennen… Aber so richtig langweilig wird es dann doch nicht, weils eben immer Actionreicher wird. In den späteren Missionen, wo dann fast ganz NYC infiziert ist hat man gar keine Ruhe mehr, weil das Militär immer größere Geschütze auffährt und man halt wirklich an jeder Ecke von Mutanten gejagd wird.
Neben den Missionen gibt es auch noch so genannte Challenges in denen ihr bestimmte Sachen, wie z.B. von A nach B rennen in einer bestimmten Zeit, machen müsst um mehr und mehr Erfahrungspunkte zu bekommen. Mit diesen Erfahrungspunkten
könnt ihr dann neue Fertigkeiten im Upgradesystem kaufen. Es gibt viele verschiedene und eins ist cooler als das andere.
Meine Lieblingsfertigkeit ist die Peitsche oder auch „Whipefists“ genannt, mit denen ihr halt echt jeden Gegner erreichen könnt.
Aber das coolste ist eh der Body Surf wo ihr dann auf leichen surfen könnt (ich hoffe nun wird mein Blog nicht indiziert, weil er über kranke gewaltätige Scheisse berichtet)!
Umfang
Es gibt 31 Missionen, ich habe ungefähr 15 Stunden gebraucht, ca. 30 Challenges, und ein Haufen Militärbasen die man für richtig viel Erfahrungspunkte schrotten könnte.
Wertung
Grafik: 3
Sound: 2
Gameplay: 2
Umfang: 3
Endnote: 2- (2,5)
Gefasel am Ende: Der Hype hat sich zwar gelohnt, aber es ist doch nicht der erwartete Burner…
Martym sagte
Nettes Review, aber ne 2- is eigentlich ne 2,25…
thiz sagte
erzähl doch kein dreck
2,25 ist noch im positiven bereich, da man erst ab 5 aufrundet also ist 2,5 auch ne 2-
Martym sagte
Joa, wenn du rundest, aber korrekt ist und bleibt 2,25.